Menu
Kapazitive Grenzstandsüberwachung nach WHG im Ex-Bereich

Kapazitive Grenzstandsüberwachung nach WHG im Ex-Bereich

Unsere Produkte der neuen KF-/KL-25-Serie sind als Überfüllsicherungen bzw. Leckagesonden nach WHG für wassergefährdende Flüssigkeiten geeignet und können auch in Ex-Zone 1 eingesetzt werden.

Die kapazitiven Sensoren ermöglichen eine kostengünstige Grenzstanderfassung für alle flüssigen Medien, insbesondere nicht-leitfähige und dickflüssige Medien über die Kapazitätsänderung eines Kondensators (Änderung eines elektrischen Feldes.)

Unsere Sensoren mit kapazitivem Messprinzip bieten verschiedenste Vorteile bei der Füllstandsüberwachung: Durch die Integration der Elektronik in die Sonde wurde eine kompakte Bauform erreicht, so dass auch Anwendungen in engen Einbauverhältnissen sowie in sehr kleinen Tanköffnungen möglich sind. Ein weiterer Vorteil der kapazitiven Sensoren liegt in der variablen Einbaulage.

Die kapazitiven Sensoren der KF/KL-Serie bieten eine hohe chemische Beständigkeit und einen weitgehend wartungsfreien Betrieb. Schaltpunkt und Empfindlichkeit sind variabel und je nach Anwendungsfall einstellbar.

Kapazitive Sensoren

Varianten der Überfüllsicherung bzw. Leckagesonde:

  • Stabausführung mit Verschraubung fest
  • Stabausführung verstellbar
  • Hängende Ausführung
  • Zusätzlich gibt es für die Leckagesicherung eine Stehende Ausführung als Bodensonde

Kapazitive Sensoren mit OAA-Kombination

Um besondere Anforderungen an die Sicherheit von Überwachungseinrichtungen zu gewährleisten, sind unsere kapazitiven Sonden mit unseren optisch-akustischen Alarmmeldern (OAA) kombinierbar. Der OAA erfasst die Grenzstandsmeldungen der angeschlossenen Standaufnehmer oder Leckagesonden und löst ein akustisches, quittierbares oder ein optisches, nicht quittierbares Signal aus. Zusätzlich werden die Signalleitungen auf Leitungsbruch und Leitungskurzschluss überwacht.

 Kapazitive Sensoren in Kombinatipn mit der OAA 300

Anwendungs- und Einsatzgebiete

Biogasanlagen - Füllstande in Gärmedien (Ex-Zone)

Biogasanlagen verwandeln ein Gemisch aus organischen Abfällen und nachwachsenden Rohstoffen durch Fermentierung in Energie. In diesem Prozess müssen Füllstände in dickflüssigen, anhaftenden Gärmedien unter Ex-Zonen-Bedingung überwacht werden. Hier eignen sich die kapazitiven Sensoren gegenüber anderen Messverfahren wie Schwimmer- und Elektrodenmesstechnik, sehr gut. Die hohe Flexibilität in der Einbaulage, durch kleinste Tanköffnungen hindurch und die geringe Empfindlichkeit hinsichtlich des Verklebens mit dem Medium sind ein großer Vorteil der kapazitiven Messtechnik.

Betonwerke - Füllstandsmessung

Baustoffe wie Beton oder Mörtel werden durch Grundstoffe wie Zement, Kalk und weiteren Stoffen gemischt. Es können sich Staubpartikel festsetzen, schwerere Partikel zu einer festeren Masse absetzen und Verkrustungen an den Messsonden entstehen. Kapazitive Sensoren zeichnen sich durch ihre sehr flexible Montagemöglichkeit aus und können in der Empfindlichkeit und dem Schaltpunkt auf das vorliegende Stoffgefüge eingestellt werden. Dies ermöglicht einen optimalen und sicheren Betrieb.

Hydraulikpressen - Grenzstanderfassung in Öl / Leckagesicherung

Das kapazitive Messverfahren ist für Anwendungen in hydraulischen Pressen gegenüber einer konduktiven Messung oder dem Einsatz von Schwimmschaltern zu bevorzugen, da die geringe Leitfähigkeit und die schwankende Viskosität problematisch sein können. Speziell in der Überwachung von Leckagen kann der kapazitive Sensor über die einstellbare Empfindlichkeit Hydrauliköl-Leckagen zuverlässig detektieren und von anderen Effekten wie Kondenswasser unterscheiden.

Letzte Änderung amDienstag, 23 März 2021 14:54